Einladung zur 2. Kundgebung: Es geht um unsere Zukunft – wie wollen wir leben? Donnerstag 28.04.16 19.00 Uhr

Für Singen – Die Bürgerinitiative gegen die Ansiedlung eines ECE-Centers in der geplanten Größe lädt zu ihrer zweiten Kundgebung am 28.04.2016 um 19.00 Uhr am Hauserbrunnen in der August-Ruf-Straße in Singen ein.

Anschließend bewegen wir uns wieder entlang des geplanten Centers, um die Dimensionen des Kolosses aufzuzeigen. Die Veranstaltung dauert max. 45 Min..

Herr Christoph Drewnick, leitender Mitarbeiter der Firma Mode Zinser, berichtet in einem Redebeitrag über seine Berufserfahrungen in Shoppingcentern.

Die ECE-Marketingexperten wollen uns einreden, dass Singen nur mit einer Shoppingmall überleben kann. Dem widersprechen wir entschieden, denn viele von uns sind Profis, was den Handel anbelangt, und haben Singen als Einkaufstadt seit Jahrzehnten geprägt und entwickelt.

  • Lassen wir uns doch nicht einschüchtern und glauben die Untergangsszenarien der Hamburger ECE-Strategen eins zu eins! Singen hat eine funktionierende Innenstadt und bietet gemessen an der Größe der Stadt eine große Auswahl an Läden – übrigens prozentual viel mehr als Konstanz!
  • Die Qualität einer Stadt lässt sich nicht nur an immer mehr Einkaufsmöglichkeiten ablesen in Centern, die überall auf der Welt das Gleiche anbieten, und Bürgern, die zu reinen Shopping-Junkies degradiert werden!
  • Singen hat auch Alleinstellungsmerkmale was die Einkaufsqualität anbelangt, die wir uns nicht kleinreden lassen sollten (bisher noch relativ wenig Verkehr, kurze Wege, viele Geschäfte bieten zusätzlich Online-shopping rund um die Uhr an, gesunder Mix von Inhaber geführten Geschäften und Filialisten etc.).
  • Wir möchten keinen monolithischen Mall-Block, sondern eine urbane Mischung mit Wohnungen und Geschäften mit einem Zugang über öffentliche Straßen. Grünflächen und zusätzliche Gastronomie könnten die Stadt attraktiver machen!
  • Von der ECE wird behauptet, das Zollareal würde sich nicht für den Wohnungsbau eignen – das ist falsch – die Wohnungen könnten sich zu einem Innenhof ausrichten und Schallschutzfenster gehören heute zum Standard. Ganz abgesehen davon, wird die Bahnhofsstraße seit Jahrzehnten als Wohnraum genutzt – erst jetzt wurden die dortigen Wohnblocks saniert.
  • Durch die zu erwartende zusätzliche Verkehrsbelastung wird die Wohnqualität dort allerdings erheblich beeinträchtigt werden!

Das Center muss so nicht gebaut werden –  noch ist es nicht entschieden!

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer.

Kontakt: www.fuer-singen.de