Treffen der Bürgerinitiative am 18.12.2015 – Singen kann mehr

Dass Singen mehr kann, dass haben knapp 80 Singener am 18.12.2015 in der Stadthalle gezeigt. Sie kamen zusammen, um Argumente gegen die Ansiedlung eines ECE-Shoppingcenters auszutauschen, Kontakte zu knüpfen,  Informationen einzuholen und sich in Arbeitskreisen zusammenzuschließen.

Herr Mannherz sprach in seiner Vorab-Rede viele relevante Punkte an. Mit interessanten Sätzen und vielen gut recherchierten Fakten war die Rede nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam. Schon zu Beginn der Rede wurde klargestellt, dass es sich bei ‚Für SINGEN‘ nicht um „ewig-gestrige“ handelt, sondern das Konzept Einkaufszentrum, sich als Auslaufmodell entpuppt. Das Singener Shoppingcenter soll das letzte seiner Art werden. In einem solchen Shoppingcenter den Fortschritt zu sehen, bedarf es sicherlich visionärer Kurzsichtigkeit.

(Die komplette Rede finden Sie hier.)

In der anschließenden Diskussion kamen viele Bürger, Händler und auch eine Gemeinderätin aus Steißlingen zu Wort. Der Grundtenor der Diskussion bestätigt die Bemühungen unserer Inititiative: Für ein lebenswertes Singen der Bürger und nicht für ein bestmögliches Investment von ECE. Wir nehmen den Elan aus dem Treffen mit, um daraus viele Ideen für unsere Stadt zu entwickeln. Der Freitag hat bewiesen, dass sich dort nicht die „ewig-gestrigen“ trafen, sondern Menschen, die sich für ein besseres Singen mühen, die sich engagieren und deren Stimmen gehört werden sollten. Denn der Bau eines Einkaufskolosses bedeutet nicht den Beginn des 21. Jahrhunderts in Singen, sondern man setzt auf einen Gaul aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Um aus Herrn Mannherz Rede zu zitieren:

„Monopolbildung im Handel und Kannibalisierung bestehender und gut funktionierender Handelsstrukturen, vor allem inhabergeführter lokaler Einzelhandelsbetriebe kann kein „Fortschritt“ sein. Nicht in Singen und auch nicht anderswo.“