Vorabgutachten BBE Handelsberatung

Die BBE-Handelsberatung wurde damit beauftragt, ein Vorabgutachten zu erstellen, mit den zu erwartenden Effekten des geplanten ECE-Centers. Die genauen Zahlen sind nur als Richtwerte zu sehen, da weder das konkrete Sortimentangebot bekannt ist, noch die jeweiligen Betreiber. Das führt dazu, dass die im Gutachten vorkommenden Zahlen, in dem konkreten Projekt erheblich variieren können. Ebenfalls wurden weder der Dienstleistungs– noch der Gastronomiebereich berücksichtigt.[1] Dies wäre schon Anlass zur Skepsis an den zustandegekommenen Zahlen, wenn nicht das Gutachten selbst die Entwicklung der Innenstadt Singen, nach einer Ansiedlung des Shoppingcenters, negativ sehen würde. Das Vorabgutachten der BBE-Handelsberatung kommt zu dem Schluss, dass es „[…]innerhalb der Innenstadt Standortverlagerungen sowie betriebsbeeinträchtigende Wirkungen bei einzelnen Betrieben […]“ kommen kann. Weiter heißt es: „Die absatzwirtschaftlichen Auswirkungen werden sowohl Anbieter in den Randlagen als auch die Magnetbetriebe in der Hauptgeschaftsstrase (August-Ruf-Strase) betreffen, wodurch innerhalb der Singener Innenstadt Verschiebungen der Lagewertigkeit nicht auszuschliesen sind.“[2]

 

Das Gutachten kann hier in Gänze gelesen werden: BBE Auswirkungsanalyse

[1] BBE, Auswirkungsanalyse für ein geplantes Einkaufszentrum

in Singen / Hohentwiel. S. 4,5, 84.

[2] BBE, Auswirkungsanalyse für ein geplantes Einkaufszentrum

in Singen / Hohentwiel. S. 85.

 

Hinweis: Die Zahlen der Einzugsgebiete lassen erhebliche Zweifel zu. Das Kongruenzgebot selber wird verletzt, wenn mehr als 30% des Umsatzes außerhalb des definierten Verflechtungsgebietes liegen. Die gesamten Zahlen und somit das Beeinträchtigungsverbot stützen sich nur auf Annahmen, denn es ist nicht bekannt welche Unternehmen Flächen im ECE anmieten werden. In der Realtität können diese Zahlen deutlich höher ausfallen.